„Ich muss noch dieses oder jenes …“ –  wie oft am Tag sagst du dir das? Müssen, gezwungen sein, den Anforderungen gerecht werden, sich den Gegebenheiten unterordnen. Wie fühlst du dich dabei? Getrieben, gesteuert, von Anderen gelebt, anstelle von selbstbestimmt DEIN LEBEN zu leben!

Wir selbst sind die Schöpfer und Erschaffer unserer Realität.

Nur sind wir uns dessen zumeist nicht bewusst. Wenn wir Stress haben, lassen wir zu, dass uns andere oder die Umstände stressen. Sprich wir tun nichts dagegen – und werden dadurch mehr und mehr entleert. Statt Erfüllung entsteht Leere: Sinnleere, Lebensleere, Gefühlsleere … 

Wenn wir mit uns selbstverantwortlich umgehen wollen, dürfen wir bewusst wählen, unsere Entscheidungen bewusst fällen, statt uns treiben zu lassen in der Herde… sei wieder dein eigener Herr statt beHERRscht zu werden. Du selbst hast es in der Hand, im Hirn und in Ihrem Herzen.

Und nun? … Sicher kommt auch bei dir das berühmte „ja, aber“ – geht doch nicht, kann ich doch nicht, ich bin doch verpflichtet, ich habe doch meine Zusage geben und, und, und… Ja, so sei es – ja, aber warum eigentlich? 

Anstelle sich vorzusagen: „ich muss noch“, kann ich mich ja auch fragen, was will ich, was lasse ich, was wünsche ich mir? Dazu dürfen wir ausbrechen aus gesellschaftskonformer Leistungshaltung, der Unauffälligkeit fleißiger Arbeiterameisen, die nicht nein sagen sondern das Hamsterrad pflichtbewusst weiter am Laufen halten. Wie? Aussteigen?! Ja, genau, das bin ich mir wert! 

Liebe dich selbst, dann können dich alle anderen gern haben

Was genau ist unser Antrieb, wenn wir uns die Hacken abrennen und unseren Verpflichtungen nachkommen? Warum sagen wir zweimal mehr Ja als Nein, obwohl uns schon alles über den Kopf wächst? Weil wir gerne anerkannt und geliebt werden wollen, weil wir nach Lob und Wertschätzung lechzen. Das ist ein evolutionärer Antrieb, der unser Überleben gesichert hat! Ja, – Vergangenheitsform! Gesehen und genährt zu werden war im Säuglingsalter überlebenswichtig. Deshalb unternahmen wir alles, was uns die Aufmerksamkeit und damit Nahrung (für Herz, Seele und Magen) der Eltern sicherte. Aus Angst in Mangel zu kommen oder gar zu verhungern probierten wir alle möglichen Strategien aus, um unser Bedürfnis nach Aufmerksamkeit gestillt zu bekommen… einige der Strategien haben sich bis heute festgesetzt in unseren Verhaltensweisen. Wenn ich gut leiste, bekomme ich Lob (und vielleicht eine Gehaltserhöhung), wenn ich einmal mehr Ja sage, werde ich bevorzugt (und vom Chef besser behandelt), wenn ich meine Bedürfnisse zurücknehme in meiner Beziehung, bleibt mein Mann/meine Frau bei mir. Alles Verhalten, die einen Mangel vermeiden sollen, ein „weg von …“ irgendeinem schlechteren Zustand hin zu einem vermeintlich besseren Zustand. Im sich Abgleichen mit den Anderen sind wir stets außer uns statt bei uns, und fühlen nicht was uns erfüllt, weil unsere Aufmerksamkeit sich danach richtet, was im Außen gut ankommt.

Tipp: wenn du deinen Anerkennungs- und Anpassungsstrategien auf die Schliche kommen willst, nutze den Antreibertest

Wenn wir es den anderen überlassen ob wir uns gut fühlen dürfen, sind wir stets abhängig von deren Gunst, Lob, Wertschätzung. Ist das dann selbstbestimmt und selbstverantwortlich? Natürlich nicht! Also: wenn Du erfüllt und zufrieden sein willst, dann sorge selbst dafür. Mach was dir gut tut und lasse was dir schadet. Oder entscheide dich bewusst etwas zu tun für den Anderen. Das bedarf täglicher Übung in Reflektion und daraus bewussten Entscheidungen. Schreibe dir auf, was dich erfüllt hat an jedem einzelnen Tag und hole dir täglich mehr Erfüllungsmomente …. und spüre hinein, wie sich diese Fülle anfühlt. Dann bist du ganz bei dir und mit dir statt außer dir zu sein. Daraus erwächst GeLASSENheit und ZuFRIEDENheit. Denn souveränes Leben heißt Dinge zu lassen, die einem den Frieden rauben und Dinge zu tun, die einem gefühlte Fülle schenken.

Erlaube dir wertvoll und besonders zu sein! Gehe in dich und finde dort deine Antworten, statt dich im Außen ab- und anzugleichen. Es ist nicht wichtig, ob du von allen Menschen geliebt wirst, ob du es den anderen recht machst, ob du nach Außen perfekt wirkst … Wenn es in Ihrem Inneren zu Leere oder Widerstand führt, dann ist der Preis für „geliebt werden“ hoch, denn er kostet dich deine Lebensqualität, dein erfülltes Leben.

Energie folgt der Aufmerksamkeit.

Glaubst du an selbsterfüllende Prophezeihungen? Sicher doch, denn du hast sowas schon erlebt… übrigens kein esoterisches Phänomen, sondern ein psychologisches, nämlich die selektive Wahrnehmung. Menschen fokussieren ihre Aufmerksamkeit. Das kennst du auch. Willst du dir ein neues Auto kaufen? Soll es ein Mini sein? Dann wirst du so viele Minis auf der Straße sehen, wie noch nie! Und genauso funktioniert es mit Ihrem Mangel- oder Fülledenken. Sobald du anfängst in Fülle zu denken und zu fühlen wirst du Fülle anziehen. Fokussiere deine Gedanken auf die schönen Seiten des Lebens, und du wirst mehr davon bekommen, schaust du auf die funktionierenden Momente, werden sie fließen, genießt du die sonnigen Zeiten, gibt es wahrgenommen viel mehr Sonne.

Probiere es aus. Du kannst nichts verlieren außer deinem Mangel, deinen dunklen Gedanken und schlechten Gefühlen. Und du kannst viel gewinnen: gefühlte Erfüllung in all deinen Lebensbereichen – zeitweise, überwiegend oder gar umfassend. Deine Entscheidung und egal welche: alles ist gut!

Ich persönlich arbeite seit Jahrzehnten mit Fokussierung auf das, was mich erfüllt. Einerseits mit meiner Tagesimagination, in der ich bereits meinen Tag in Fülle vorprojeziere, andererseits mit meinem Dankbarkeits-Tagebuch, in das ich abends alle Fülle-Momente niederschreibe. Jeden Tag. Das wirkt. Versprochen!

Handlungstipps:

  1. Mach den Antreibertest und arbeite damit … erkenne deine Kompensationsstrategien und erlaube dir mehr dein Leben zu leben!
  2. Schreibe täglich auf, was dich gefühlt dankbar und stolz macht (Dankbarkeitstagebuch)

 

In fünf Schritten zu einem selbstgestalteten gelingenden Leben mit meinem Buch Mach Dich glücklich.

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